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Duo
Rininsland
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Fernsehaufnahmen
fürs Hessenfernsehen Bild
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Presse
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11.03.1998
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18.03.2003
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25.09.2003
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Januar 2005
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28.02.2005
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07.11.2006
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Hörprobe CD 1
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Hörprobe CD 2
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Duo „Rin -
ins - Land“
Mit der musikalischen Umrahmung
einer Familienfeier fing alles an. Das mit Mandoline und Gitarre
musizierende Duo ahnte damals nicht, welche Resonanz es in den Jahren
danach mit seiner Musik hervorrufen würde.
Brigitte Michelbach lernte in
ihrer Heimatstadt Velbert (Rheinl.) zunächst Flöte und Klavier, bis sie
mit 18 Jahren im dortigen Zupforchester die Mandoline für sich entdeckte.
Seit 1980 musiziert sie in der Mandolinengruppe Schwalmstadt, seit 1992 im
Giessener Zupforchester. 1997 übernahm sie die musikalische Leitung in
Schwalmstadt. Langjähriger Privatunterricht bei Keith Harris in Frankfurt
sowie zahlreiche Lehrgänge vervollständigten ihre Kenntnisse über
Spieltechnik, Ausbildung von Orchesterspielern und Dirigent.
Horst Rininsland erlernte mit 12
Jahren das Flügelhornspiel im Posaunenchor in Schwalmstadt – Wiera.
Nach über 10 Jahren in der örtlichen Blaskapelle wechselte er als
Trompeter und Flügelhornist zum sinfonischen Blasorchester Marburg /
Lahn. Seit 1986 ist er Gitarrist in der Mandolinengruppe Schwalmstadt und
macht seitdem regelmäßige Fortbildungen bei namhaften Gitarristen.
Die vielfältigen musikalischen
Aktivitäten von Brigitte Michelbach und Horst Rininsland reichten im
Laufe ihres 10jährigen Bestehens weit über die Grenzen Hessens hinaus.
Dazu gehören eigene Konzerte, Fernsehauftritte,
musikalische Umrahmung
von Jubiläumsfeierlichkeiten und Ehrungen, Gestaltung von
Gottesdiensten zu den unterschiedlichsten Anlässen und die Teilnahme an
traditionellen Musikveranstaltungen. Großer Beliebtheit erfreuen sich in
jüngster Zeit ihre „Lesungen mit Musik“ zu verschiedenen Themen („Märchen,
Sagen und Legenden“, „Sommer, Sonne, Ferien“, „Erzähl doch mal
von früher“ u. v. a.). Ein besonderer Höhepunkt war im
Jahr 2003 die Reise der beiden Amateur – Musiker nach Kasan /
Wolga mit mehreren Konzerten sowie Rundfunk- und Fernsehaufnahmen.
Tonträger:
CD „Mandolinien“ (1999)
CD
„Magic Strings“ (2004)
Bilder
von
Duo Rininsland 1
2
3
4
Kontaktadresse
: Horst Rininsland, Untergasse 14 34613 Schwalmstadt
Tel./ Fax 06692 - 1836
Email: Horst Rininsland
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11.03.1998
MAZ
Hilfe aus der Schwalm
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Dienstag, 18.
März 2003
Schwalmstadt
HNA
Mix aus Märchen
und Musik
Das Duo
Rin-ins-Land bot am Sonntag ein buntes Programm
SCHWALMSTADT. Wer
sich gerne in die Welt der Märchen und Sagen entführen lässt, der war
am Sonntagnachmittag im Museum der Schwalm Ziegenhain genau richtig. Denn
dort hatte das Duo Rin-ins-Land zu einer Märchenstunde der besonderen Art
eingeladen. Brigitte Michelbach präsentierte dabei Texte, zusammen mit
ihrem Lebensgefährten Horst Rininsland dann die passende Musik. Los
ging's mit der Ballade vom schottischen Grafen Archibald Douglas, dessen
Liebe zur Heimat auch das Herz des Königs
erweicht. Auf Douglas folgte das russische Märchen von „Varenka",
die in den Kriegswirren mit ihrem Gottvertrauen sich und den Ziegenhirten
ebenso rettet wie den einsamen Maler und das elternlose Mädchen mitsamt
der Friedenstaube. Mit den „Abendglocken", einer russischen
Volksweise, unterstützte das Duo musikalisch die Reise in den Osten.
Mit
einem gelungenen Schlenker über einen Klassiker der Brüder Grimm, das
„Waldhaus", gelangte Brigitte Michelbach auf ihrer Märchenreise
dann zurück in die heimische Schwalm. Und schlug den „Schwälmer
Sagenborn" auf, um zu zeigen, wie spannend lokale Geschichten sein können.
Wie
etwa die Erzählung vom „Versunkenen Kammerwagen": Da fährt eine
etwas überhebliche Bauernbraut aus Treysa nach Wasenberg, um
dort den Liebsten zu ehelichen. Doch wer sich wie sie mit frischem Brot
aus dem Ofen die Füße wärmt und einem alten armen Weiblein nichts davon
abgeben möchte, erreicht den Bräutigam nicht und versinkt stattdessen
auf der Anhöhe - und zwar „mit Mann und Maus".
Einen
heiteren Vergleich zwischen den Schwarzenbörnern und den Schildbürgern
bemühte die Geschichte von der „Bewirtung des Landgrafen". Dabei
stolpern zwölf Getreue des Rathauschefs vorschriftsmäßig wie ihr
Vorgesetzter über die Teppichkante. Eine Strafe blieb jedoch aus - der
Landgraf zeigt sich amüsiert über den Mix aus improvisierter Akrobatik
und Speisengemenge auf dem Rathausboden.
Vor
allem solche lokalen Bezüge hatten Erfolg beim Publikum. Doch die gesamte
Mischung aus heiteren, moralisch erziehenden und einfach unterhaltenden
Texten, gepaart mit Mandolinen- und Gitarrenklängen,
kam an bei den rund 50 Besuchern.
„Eigentlich
ist die Zeit für Lesungen ja vorbei, aber wenn mich selbst etwas beim
Lesen fasziniert, dann möchte ich das gerne weitergeben", beschrieb
Brigitte Michelbach ihre Motivation. Und die Begeisterung sprang über,
wie die anschließenden Gespräche über Märchen und
Kindheitserinnerungen zeigten.
Wer
jetzt Lust auf alte Zeiten bekommen hat, kann sich auf den Herbst
freuen. „Dann geht's weiter", wie Michelbach versprach.
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HNA 25.09.2003
In einem Land der Gegensätze
Das Duo Rininsland berichtet über seine Reise in
die tatarische Metropole Kasan
Von
Olga Knaub
SCHWALMSTADT. „Mensch,
waren wir nach diesen vier Stunden Flug müde." Ganz in ihre
Erinnerungen versunken, betrachtet Brigitte Michelbach Fotos und
Zeitungsartikel, die sie vor sich auf dem Tisch ausgebreitet hat. Andenken
an ihre Reise nach Kasan. 4 „Und dann gab es noch Probleme mit den
Formalitäten - sie konnten nur in russischer Sprache erledigt
werden."
Ein Hallo mit
Blumen und Musik
Doch beim
Verlassen der Halle erlebte das Duo eine Überraschung: in volkstümliche
Kleider gehüllt, mit Musikinstrumenten, Blumen und einem Schild in den Händen,
begrüßten 20 Freunde Brigitte Michelbach und Horst Rininsland bei ihrer
Ankunft am Flughafen in Kasan. Dann gab es ein Begrüßungsessen, das mit
„langen Reden und vielen bekannten Gesichtern der Stadt" bis in den
späten Abend dauerte.
„Richtig verwöhnt" fühlten sich die beiden Musiker des Duo
Rininsland, als sie vom 22. Juli bis zum 6. August eine 16-tägige Reise in die tatarische Metropole unternahmen. Um in
Kasan ihre langjährigen Freunde zu besuchen und dort einige Konzerte zu
geben. „In den ersten drei Tagen konzentrierten wir uns auf unser größtes
Projekt", erzählt Rininsland. Im tatarischen Rundfunk nahmen die
beiden mit der Unterstützung der Familie Malikow sieben Musikstücke,
darunter auch die Kasan-Serenade, auf CD auf.
„Diese CD
versuchen wir auch in Deutschland zu veröffentlichen", so
Michelbach.
„Übrigens hat diese CD im Archiv des tatarischen Rundfunks einen
Ehrenplatz gefunden", schmunzelt Rininsland. Mit Begeisterung hätten
die Menschen auf das musikalische Geschenk aus Schwalmstadt zum 1000-jährigen
Bestehen der Stadt Kasan im Jahre 2005 reagiert. Bei drei Livekonzerten wirkten Michelbach und Rininsland mit - ihre Fingerfertigkeit auf der
Gitarre und Mandoline durften sie sowohl im tatarischen Frühstücksfernsehen
als auch im Jugendfernsehen und im staatlichen Fernsehen demonstrieren.
„Während der Interviews wurden uns sehr ähnliche Fragen
gestellt", erinnert sich Brigitte. Wie Tartastan auf die Deutschen
wirkt, wollte man wissen. Und wie das traditionelle Essen schmecke. Alte,
quietschende Straßenbahnen einerseits und prächtige verglaste Geschäfte,
mehrstöckige Villen und teuere Karossen andererseits
- so sei Kasan. So beschreiben es Michelbach und Rininsland.
Den Eindruck, dass die Stadt voller Gegensätze ist, gewann das Duo
bereits bei seinem ersten Besuch 1996. Doch in der Zwischenzeit habe es
Veränderungen gegeben. Die Versuche, westlich zu wirken, hätten
zugenommen, so das Duo. „Und die Kluft zwischen reich und arm ist nicht
zu überwinden", sagt Michelbach. Bild
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Januar 2005
bdz-journal
Man begrüßte uns mit
"Tschak
- Tschak"
Das Amateur-
"Duo Rinins-Land » von der Mandolinengruppe Schwalmstadt ist seit
Jahren mit Musikern der Staatlichen Philharmonie von Kasan befreundet.
Nachdem Brigitte Michelbach und Horst Rininsland mit ihrem kleinen Verein
bereits 1996 zum ersten Mal in Kasan weilten, der Hauptstadt von Tatarstan,
fuhren sie diesmal als Duo dorthin, um auf Einladung einer befreundeten
Musikerfamilie u.a. Tonaufnahmen im Studio des Tatarischen Rundfunks zu
machen. Der Freund, Mussa Malikow, hatte bereits Wochen vor dem Besuch
lateinamerikanische, schottische und russische Folklore mit viel Pep
arrangiert und Halbplaybacks erstellt, zu denen die hessischen
Musikfreunde dann ihre Stimmen spielten. Das Ganze war zunächst gewöhnungsbedürftig,
aber auch eine interessante Erfahrung. Das Ergebnis ist mittlerweile bei
"Zun30 Records"
auf CD erschienen.
Das Duo gab außerdem
mehrere Auftritte im Sat - TV (Jugendsendung, Frühstücksfernsehen)
und im Staatlichen
Fernsehen, bei denen es schon zwei der neu aufgenommenen Titel vorstellen
und sowohl über seine Heimat als auch über seine Eindrücke von Kasan berichten durfte. In mehreren
Konzerten mit den befreundeten Profimusikern gestaltete das Amateurduo aus
Deutschland auch einige Programmpunkte allein und musste erfahren, wie
aufregend ein solcher gemeinsamer Auftritt sein kann.
Erwähnenswert in diesem
Zusammenhang erscheint die Tatsache, dass sowohl die russischen
Profimusiker als auch das Publikum das musikalische Niveau und die
gezeigte Leistung der Deutschen, die sich natürlich nicht mit denen der
Freunde aus Kasan messen können, mehr als gebührend anerkannten. Begrüßt
wurde man übrigens bei der Ankunft in Kasan von einem Chor mit Tanzgruppe
in traditioneller Tracht und mit tatarischen Weisen sowie selbst gemachtem
"Tschak-Tschak" - ein Gebäck, mit
dem man nach alter Sitte Gäste willkommen heißt. Zahlreiche
Besichtigungen, Ausflüge und Privatbesuche hinterließen unauslöschliche
Eindrücke von der Stadt Kasan und den dort lebenden Menschen mit ihrer-
trotz großer Armut - unbeschreiblichen Gastfreundschaft.
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bdz-journal
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Montag, 28.
Februar 2005
Ein Rendezvous mit Märchen
Dem Alltag den Rücken
kehren, lautete das Motto des Erzählers Elmar Gunsch
Von Olga Knaub
WIERA. In
diesem Augenblick, in dem er sich mit einem tiefen Seufzer zurücklehnt,
mit einem geübten Griff sein Märchenbuch aufschlägt und anfängt, zu
erzählen, beginnt die Reise. Eine Reise ohne Tickets, Koffer und Check
in. Nur eines dürfe man auf keinen Fall vergessen, mahnt der Erzähler.
„ Die Vorstellungskraft und die Phantasie".
Am Samstagabend glich das Dorfgemeinschaftshaus in Wiera einem Thronsaal.
Dort las der bekannte Radio- und Fernsehmoderator Elmar Gunsch unter der
musikalischen Begleitung der Gitarristin Barbara Hennerfeind aus seinem Märchenbuch
„Eine Reise in das Reich der Phantasie".
Veranstalter war das Duo Rin-ins-Land, das die Reihe „Lesungen mit
Musik" in seinem Programm anbietet. Im Laufe des Abends griffen auch
Brigitte Michelbach und Horst Rininsland in die Saiten, um das Märchenhafte
von Elmar Gunsch mit Mandolinen- und Gitarrenklängen zu umrahmen.
Ob gute Feen, weise Könige oder sprechende Tiere - die Märchen des in Südtirol
Geborenen appellierten an die Phantasie der Zuhörer. Und riefen auch in
ihrer Vorstellung bunte Bilder hervor.
So
auch die alte Saga aus der Zeit der Kelten, in der König Artus einem
unbesiegbaren Feind das Versprechen geben musste, ein schweres Rätsel zu
lösen: Was wünschen sich
Frauen am meisten? Eine alte Hexe, die am Rande des Königreichs lebte, versprach Abhilfe. „Aber nur, wenn
ich zur Belohnung
deinen besten Berater
Lanzelot heiraten darf", forderte die Kräuterfrau, der Elmar Gunsch
eine flüsternd böse Stimme verlieh. Erst dann verriet sie des Rätsels Lösung:
Eine Frau wünscht sich am meisten über sich selbst bestimmen zu dürfen.
Diesen Rat nahm sich auch Lanzelot zu Herzen und ließ seiner frisch
Angetrauten den Freiraum, den sie brauchte. Nur so erlebte er ihre
wundersame Verwandlung zu einer wunderschönen Frau. „Und die Moral von
der Geschieht: in jeder Frau steckt
eine Hexe, die man respektieren sollte", gab Gunsch vor allem seinen
männlichen Zuhörern mit auf den Weg. Sprach es und fing an, die nächste Geschichte zu erzählen.
„Warum grüßt mich mein Nachbar, der vor kurzen sein Erbe angetreten
hat, nicht mehr?", beklagte sich ein junger Jude beim Rabbiner. Der
zeigte ihm zunächst einfaches Glas und dann einen Spiegel. „Die Antwort
liegt vor deinem Auge", sagte der Weise. Solange man ein schlichtes
Leben führe, sei die Welt in Ordnung. „Aber wenn etwas Silber dahinter
steckt, sieht der Mensch nur noch sich selbst".
Von
Gunschs Märchen zeigte sich das Publikum begeistert und dankte dem 74-Jährigen
am Ende seiner zweistündigen Lesung mit einem langen, tosenden Applaus.
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HNA
07.11.2006
Autorin Gudrun Pausewang las vor 40 Zuhörern in Wiera

Nach der Lesung: Brigitte Michelbach, Gudrun Pausewang und Horst
Rininsland
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